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Kathi Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2005 Beiträge: 1239 Wohnort: Hep'rum City ;D
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Verfasst am: 27.05.2005, 10:51 Titel: |
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*hat sich gedacht das würde vielleicht ganz gut passen*
Fliegen
Ich möchte fliegen ganz hoch hinaus.
Ich möchte fliegen aus dieser Welt hinaus.
Ich möchte fliegen von den Problemen weg.
Ich möchte fliegen, was hat das Leben noch für einen Zweck.
Ich sitze hier und denke nach,
was das Leben mir noch geben mag.
Hast du je ein Gefühl vermisst?
Würdest du es tun, wenn du tot bist?
Vielleicht kommt ja irgendwann die Zeit,
da tun mir diese Gedanken Leid.
Ich möchte fliegen ganz hoch hinaus.
Ich möchte fliegen aus dieser Welt hinaus.
Ich möchte fliegen von den Problemen weg.
Ich möchte fliegen, was hat das Leben noch für einen Zweck.
Ich sehe Gewalt und Intrigen,
kann mir dann jemand solch Gedanken verbieten?
Was soll ich in einer Welt voller Hass,
in der ich Leute frei laufen lass.
Soll ich euch vorher warnen?
Ihr solltet euer Leben genau planen.
Ich möchte fliegen ganz hoch hinaus.
Ich möchte fliegen aus dieser Welt hinaus.
Ich möchte fliegen von den Problemen weg.
Ich möchte fliegen, was hat das Leben noch für einen Zweck.
Bist du vor rasender Wut den Tränen nahe,
kann ich dir sagen, dass ich’s kommen sahe.
Wenn die unendliche Verzweiflung in dir schreit,
bist du für diese Gedanken bereit.
Schaust du nun den Vögeln beim Fliegen zu,
dann denkst du....
Ich möchte fliegen ganz hoch hinaus.
Ich möchte fliegen aus dieser Welt hinaus.
Ich möchte fliegen von den Problemen weg.
Ich möchte fliegen, was hat das Leben noch für einen Zweck. |
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Kathi Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2005 Beiträge: 1239 Wohnort: Hep'rum City ;D
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Verfasst am: 28.05.2005, 01:05 Titel: |
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*wieder neu geschrieben hat*
David's Musik regt einfach dazu an zu schreiben...
Siehst du die Sterne am Himmel?
So hell.....leuchtend.......klar?
Doch abertausende Meilen sind sie fort...
Spürst du das Verlangen?
Brennend....heiß....tief in dir drin?
Doch schwarze Wolken ziehen sich zusammen
verdecken dir den Blick auf die Sterne
Sekunden werden zu Minuten und Minuten zu Stunden
Wirst du die Sterne wieder sehen?
Sie schienen so nah und doch so unendlich fern.
Stechende Ungewisseheit....Zweifel...
Und nun stehst du da...
Drehst du ihnen den Rücken zu und gehst, mit dem Gedanken vielleicht eine Chance verpasst zu haben
oder stellst du dich der Qual und wartest, in der Hoffnung, dass der Himmel wieder klar wird? |
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David Großer

Anmeldungsdatum: 29.05.2005 Beiträge: 57 Wohnort: Lengerich, NRW
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Verfasst am: 29.05.2005, 23:54 Titel: |
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Ein Klang der längst hat mir gegolten…
Ein Lied das nie mehr ich hier spiel
Ein Weg den ich und wir nicht wollten…
Dem Seelkrieg dem ich Opfer fiel
Nun steh ich nichtmehr auf der Bühne
Bühne die ich Leben nannte…
Fernab eures Spielerglanzes
Dessen Lügenfeuer brannte
Tief im Klang des sanften Tanzes
Und nun steh ich gen des Fenster…
Fensters tief direkt vor dir…
Und soll der endlos Hass mich kriegen
Tief verschlingen in den Schlund
In des Teufels Schenkel wiegen
Küss ich denoch eins deinen Mund
Wird er dann zu Staub zerfallen
Wenn ich nachgeb diesem Tier
Und es in dich Zähne krallent
Zügelos erliegt der Gier…
Nein so soll es hier nicht enden…
Noch ist meine Seele wach
Und so wend ich ab den Trieb
Und durchstreune hier die Nacht
Summe dir mein kleines Lied…
Ein Klang der längst hat mir gegolten…
Ein Lied das nie mehr ich hier spiel…
Ein Weg……….
_________________ Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten. |
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| Autor |
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Kathi Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2005 Beiträge: 1239 Wohnort: Hep'rum City ;D
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Verfasst am: 30.05.2005, 00:28 Titel: |
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*zu David guckt* Wie gesagt, es sind nicht deine Lieder
Flüssiges Feuer, dass meine Wangen hinunter fließt.
Mit jeder Träne stirbt ein Stück von mir.
Eiskalte Schauer überkommen mich, wenn ich nur daran denk 1 Minute, 1 Sekunde alleine zu sein, unabgelenkt, schutzlos dem Herr der Gedanken ausgeliefert.
Trage die Last der Fragen mit mir herum.
Tag für Tag scheint sie schwerer zu werden
Und der Grund hierfür? – Du.
Bei allem was ich tue, sehe ich nur dich. Kann dich einfach nicht vergessen. Und jedes mal wieder sind es diese zerreisenden Schmerzen. Blutend überfluten sie meine Seele. Tausende von Messerstichen.
Ich will dich sehen, spüren, riechen,
mit dir reden, lachen, tanzen
allein deine Nähe scheint ein Heilmittel, für all die Schmerzen zu sein.
Aber auch dies ist nur ein Augenblick, bevor es von neuem beginnt.
Wird es jemals enden? – Wer weis. |
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| Autor |
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Kathi Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2005 Beiträge: 1239 Wohnort: Hep'rum City ;D
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Verfasst am: 30.05.2005, 14:50 Titel: |
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Jetzt könnt ihr mal sehen wie konstruktiv unser Unterricht ist oder besser gesagt, was ich so in der Schule mache...
Die Schwäche meiner Glieder lässt mich erliegen
Nachtschwarz werden meine Sinne umgeben,
Gedanken werden zu glühenden Träumen,
die unverhindert meine Seele vergiften.
Schemenhaft sehe ich die engelsgleichen Gestalt.
Strecke meine Hand nach ihr aus,
doch ich bin zu schwach.
Vergiftet durch das Leid,
Verletzt durch die Schmerzen,
beginnt die Welt sich zu drehen.
Versuche aufzustehen,
doch es ist zu spät,
kann nicht verhindet wie es weiter geht..... |
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| Autor |
Nachricht |
Jule Kleene
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.05.2005 Beiträge: 417 Wohnort: Rheinland-Pfalz
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Verfasst am: 30.05.2005, 16:19 Titel: |
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Tränen der Stille
Tränen der Stille fließen direckt in mein Herz ein
tiefer,tierfer Schmerz.
Tränen der Stille sieht man nicht,
niemand sieht wie langsam
das Innerste zerbricht.
Tränen der Stille sind niemals zu hören. Tränen
der Stille werden niemanden stören. Tränen der
Stille weine ich einsam für mich. Tränen der
Stille, wenn die Liebe zerbricht.
Tränen der Stille fließen unaufhörlich
weiter, an den Tränen der Stille
sollte niemand scheitern.
Niemals sind sie gnädig mit mir,
es ist als schreien sie nach dir.
Tränen der Stille sind tiefer als geweint, weil sie
still sind und stärker als man meint.
Meine Tränen der Stille verletzen nur mich.
Tränen der Stille niemand kümmert sich.
Äußerlich ist alles so wie sonst,
niemand erfährt wie die
Tränen der Stille die Seele zerstören.
Die Tränen der Stille die nur mir gehören.
Wie lange soll ich mich noch quälen lassen, von
den Tränen der Stille.
Leider hab ich keinen starken Willen,
um sie aufzuhalten,
um mein Leben neu zu gestalten.
Doch auch die Tränen der Stille
werden irgendwann aufhören
mich zu verletzen,
dann bin ich wieder stark und wert,
mich dem Schmerz zu widersetzen.
Doch so lange weine ich
nur für mich,
die Tränen der Stille
sie erinnern an dich. _________________ *lieb brav unschuldig*
*Kleene von ihrem Großen* |
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| Autor |
Nachricht |
Sarah
Anmeldungsdatum: 23.05.2005 Beiträge: 40
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Verfasst am: 31.05.2005, 22:44 Titel: |
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Tage und Stunden die vergehen, an denen ich einfach nur denke... Ob es nicht besser wäre, dir einfach nur 'Hallo' zu sagen , ohne dich berühren, ohne deine Lippen zu spüren? Eine von unzähligen Fragen , dir mir ständig durch meine Gedanken schießen. Doch eines weis ich sicherlich, es ist nicht leicht, dich zu lieben, ohne zu wissen, was Du für mich empfindest.
Spielst du nur mit meinen Gefühlen? Sollte ich deinen Worten Glauben schenken? Oder einfach aufgeben , ohne in irgendeiner Weise zu kämpfen?
Tausende fragen dir mir duch den Kopf gehen
Fragen auf die ich verzweifelt eine Antwort suche.
Alles ist so unheimlich still, gähnende Leere in mir.. und meine Gedanken bei Dir.
Ich will schreien, doch kein Laut kommt mir über die Lippen. Manchmal denke ich, ich könnte dich vergessen.., mich ablenken und einfach normal weiterleben... so wie früher, als ich Dich nicht kannte... Doch dann kommen die Erinnerungen wieder..
ein Lied .. ein Wort.. ein Gedanke..und schon rolle ich den Berg wieder hinab.. Vergessen werde ich dich nie..
Ich kann es einfach nicht , denn ich liebe Dich.. |
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| Autor |
Nachricht |
Sarah
Anmeldungsdatum: 23.05.2005 Beiträge: 40
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Verfasst am: 31.05.2005, 22:55 Titel: Seelenschmerz |
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Schau nicht in meine Augen ,
Du würdest die Tränen sehen ,
Die wie welke Blätter zu Boden fallen ,
Schau nicht in mein Herz ,
Du würdest die Trauer sehen ,
Verursacht durch den Lebensschmerz
Schau nicht in meine Seele ,
Du würdest die Leere sehen ,
Diese Totengleiche Leere ,
Schau mich nicht an ,
Du würdest mein Sterben sehen ,
Verursacht durch Dich ,
Geh jetzt , lass mich allein ,
Diesen letzten Weg
werde ich nun auch alleine gehen . |
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| Autor |
Nachricht |
Sarah
Anmeldungsdatum: 23.05.2005 Beiträge: 40
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Verfasst am: 31.05.2005, 22:57 Titel: Liebe.. |
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ein wort ohne bedeutung,
ein versprechen?
immer für einander da sein,
ein versprechen der liebe.
doch liebe hält nicht ewig,
irgendwann wird jedes versprechen gebrochen.
man leidet,
es schmerzt,
tief im inneren.
sehnsucht,
die nicht gestillt wird.
es tut weh,
die ganzen versprechen,
nur leere worte,
gebrochen,
bedeutungslos.
liebe ist hoffnungslos,
immer wird man verletzt.
was bringt uns liebe,
wenn wir sie doch immer wieder verlieren,
versprechen brechen,
die wir uns einst gaben?
wie kann man nur so naiv sein,
und alles glauben,
was ein anderer verspricht?
man glaubt daran,
in der hoffnung,
einmal nicht enttäuscht zu werden,
nicht wieder verletzt zu werden...
einsam wird das ende sein... |
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| Autor |
Nachricht |
Kathi Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2005 Beiträge: 1239 Wohnort: Hep'rum City ;D
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Verfasst am: 31.05.2005, 23:04 Titel: |
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Des erste ist schön Süße  |
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| Autor |
Nachricht |
David Großer

Anmeldungsdatum: 29.05.2005 Beiträge: 57 Wohnort: Lengerich, NRW
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Verfasst am: 31.05.2005, 23:10 Titel: |
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>seinen Kram auspackt<
Ich sitze hier... in diesem dunklen Raum...
Ich wünschte ich wüsst worauf meine Gedanken schwenken...
Was ihr Ziel sein sollte...
Was meine Erlösung offenbart...
Ich sehe mich in einem Raum
...so eng...so kalt...so allein...
Ich wünschte du wärest hier... würdest meine Hand halten...
Es ist schwer... doch auch wenn ich dich nicht kenne... sehe ich deine Gesicht doch so deutlich vor mir...
als wärest du nun hier... und würdest meine Tränen trocknen...
Mein Leben ist einsam geworden... Der Sinn verlief in den vielen Tränen und Träumen die ich lassen musste...
Ohne ein Ziel hatte ich mich diesem Leben hingegeben... Ohne Ziel liess es mich zurück...
Ich könnte schreien... so leer erscheint mir der Raum...
Um mich herum tummeln sich trotzdem Seelen...
Meine Kunst... mein Fluch...
In einem Raum voller Menschen zu atmen... und doch so allein zu sein...
Ich wünschte ich wüsste den Weg... wüsste die Erlösung...
Verzweifelnd ringe ich nach Luft... die Tränen tränken meinen Körper...
Ich greif in die Dunkelheit... in die dunkle Ecke meines Zimmers...
Umgreife fest und mit aller Kraft die Klinge des Messers...
Blut tropft auf den Teppich...
Ein Farbenspiel von Blau auf Rot... Schmerz auf Schmerz...
Ich umgreife den Griff... hart und fest... Spüre das stumpfe Holz...
Ziehe das Messer eng an mich... als sei es die einzigste Wärmequelle meines kalten Daseins...
Ich zieh es langsam über meinen Arm... Ziehe rote Striche... Bahnen des Lebens...
Sehe wie alte Wunden aufreissen... neuer Schmerz aus der Wunde hervordringt...
Tropfent auf das alte Blau...
_________________ Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten. |
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| Autor |
Nachricht |
Sarah
Anmeldungsdatum: 23.05.2005 Beiträge: 40
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Verfasst am: 31.05.2005, 23:22 Titel: Is selber geschrieben ..@ Kathü |
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In Deinen Armen liegen und wissen,
nicht bleiben zu können.
In Deinen Augen zu versinken und wissen,
wieder auftauchen zu müssen.
In Deiner Nähe ertrinken und wissen,
doch nicht daran zu sterben.
Sich Dir öffnen können und wissen,
nicht ausgeraubt zu werden.
Das mag wohl Liebe sein.... |
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| Autor |
Nachricht |
Kathi Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2005 Beiträge: 1239 Wohnort: Hep'rum City ;D
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Verfasst am: 31.05.2005, 23:23 Titel: |
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| Ich wusst gar ned, dass der so gut schreiben kann. |
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| Autor |
Nachricht |
Kathi Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2005 Beiträge: 1239 Wohnort: Hep'rum City ;D
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Verfasst am: 03.06.2005, 07:10 Titel: |
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*Hat da was, was vielleicht jemand bestimmtes jetzt hilft*
Das Märchen von der traurigen Traurigkeit
Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlangkam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bein der zusammengekrümmten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter.
Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges sass, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine frau bückte sich ein wenig und fragte: "Wer bist du?"
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.
"Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüssen.
"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.
"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück meines Weges begleitet."
"Ja, aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"
"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weisst doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"
"Ich... ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.
Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."
Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach, weisst du", begann sie zögernd und äusserst verwundert, "es ist so, das mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest." Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muss sich nur zusammenreissen. Und sie spüren das Reissen in der Schulter und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."
"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet."
Die Trairigkeit sank ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu." Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schliesslich ganz verzweifelt.
Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. "Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht mehr an Macht gewinnt."
Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin. "Aber... aber... wer bist eigentlich du?"
"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. "Ich bin die Hoffnung." |
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Fleur
Anmeldungsdatum: 23.05.2005 Beiträge: 43 Wohnort: Amerika ^^
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Verfasst am: 03.06.2005, 19:39 Titel: |
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Hab Dich heute nur vermisst,
in Gedanken nur geküsst,
im Traum nur Dich gespürt,
deine Hände sanft gefühlt.
Senshucht schleicht sich in mein Herz,
schenkt mir bittersüßen Schmerz.
Doch diesen nehm ich gerne hin,
weil ich in Gedanken bei dir bin.
Mein ganzes Wesen,
möchte dir immerzu Liebe geben.
Dich mit lieben Gedanken berühre,
gleich auch deine Nähe spüre.
Du bist mir so vertraut,
mein Auge ständig schaut,
etwas von dir zu erhaschen,
mit dir zusammen Liebe naschen.
In Gedanken küss ich dich,
und träum von dir,
ich liebe Dich. |
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